Von Bre­men ins fer­ne Shang­hai und wie­der zu­rück

Bild von Willy Frensdorff
Skizze von Willy Frensdorff
Bild über die Route von Shanghai nach Bremen
Route von Shanghai nach Bremen
7. Juli 1937
Schwar­zen Weg 92, Bre­men

In den Jah­ren der NS Dik­ta­tur hoff­ten vie­le jü­di­sche Fa­mi­li­en, aus­wan­dern zu dür­fen[fn]Bil­der und Tex­te nach ei­nem Plakat der Geschichtswerkstatt Gröpelingen e.V. und In­grid Brandt, Ot­ters­berg)[/​fn]. Als ei­nes der we­ni­gen Zie­le in der Welt und noch mög­li­che letz­te Zu­flucht­stät­te, bot sich ca. 17 000 Ju­den aus dem Deut­schen Reich und Öster­reich die chi­ne­si­sche Stadt Shang­hai an. Un­ter ih­nen be­fan­den sich eben­falls jü­di­sche Mit­bür­ger aus Bre­men. Die Rei­se muss­te selbst be­zahlt wer­den, mit­neh­men durf­ten sie nur das Nö­tigs­te wie Klei­dung, Wä­sche und Er­in­ne­rungs­stü­cke. Selbst pa­cken durf­ten sie nicht, eine Spe­di­ti­on und Be­am­te ach­te­ten dar­auf, dass sich kei­ne Wert­ge­gen­stän­de im Ge­päck be­fan­den.

1950, am Ende ei­ner qual­vol­len Odys­see, wur­den 106 deutsch­stäm­mi­ge Ju­den wie­der nach Bre­men und zwar in das La­ger auf dem Ge­län­de der ehe­ma­li­gen Tirpitz­ka­ser­ne nach Grö­pe­lin­gen de­por­tiert…mehr dazu und zur Zwangs­aus­wan­de­rung der Fa­mi­lie Frens­dorff : weiterlesen

Veröffentlicht am und aktualisiert am 28. April 2013

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